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Gestalten | Entwerfen | Darstellen Prof. Niels Jonkhans | Fakultät Architektur | Technische Hochschule Nürnberg

FEAUTURED: BA-THESIS 13/14 / THOMAS MICHAEL

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Allgemeines zur BA-Thesis an der TH Nürnberg

Die Bachelorthesis an der TH Nürnberg zeichnet sich durch einen Gebäudeentwurf mit integrierter konstruktiven Ausarbeitung aus. Der Detailgrad ist mit der Werkplanung vergleichbar – nebst Grundrissen und Schnitten in M1:50 werden architektonisch relevante Details in 1:20 und größer ausgearbeitet.

Nicht trotz, sondern eben wegen des erforderlichen hohen Grads der Ausarbeitung wird Wert auf den architektonischen Entwurf gelegt. Die Arbeiten zeichnen sich daher idealerweise durch einen konzeptuell und gestalterisch hohen Anspruch und eine konsequente und angemessene baukonstruktive Umsetzung aus.

Die BA-Abschlußarbeiten der Fakultät sind wegen dieser Herausforderungen “gefürchtet” (behaupten Manche), aber sie zeigen jedenfalls, welches architektonisch-konstruktive Verständnis Studierende nach dem 3. Studienjahr besitzen, bevor sie dann sinnvollerweise weiter im MA-Studium und dem vertieften architektonischen Entwerfen studieren.

Dargestelltes Projekt findet sich auf dieser Webseite des Lehrgebiets GED/D Gestalten Entwerfen Darstellen wieder, weil es sich um einen für den Studienstand im o.a. Rahmen “gewagten” Entwurf handelt und obendrein ein gutes Beispiel für die Darstellung technisch-konstruktiver Inhalte innerhalb des BA bietet.

Betreut wurde das dargestellte Projekt von
Prof. Ingrid Burgstaller, Prof. Niels Jonkhans und Prof. Josef Reindl, der auch die Entwurfsaufgabe “Kletterhalle und ‘Freak-Hotel’ in Nürnberg” gestellt hat.

 

KLETTERZENTRUM TULLNAU
KLETTERHALLE UND FREAKHOTEL

Bachelor-Thesis WS 2013/14
Thomas Michael, BA

 

Kurzbeschreibung: Scharfkantige filigrane Felsmembranen entstehen durch das ausblasen mit Wind und Sand in besonders trockenen Regionen. Durch die Abtragung des Gesteins und das verbleibende Gesteinskelett entsteht der Eindruck der Fels würde sich wie ein Schiff in das Gelände voranarbeiten. Die Felswand wirkt in der flachen, mit nur leichten Neigungen versehenen Landschaft stark und hart.

 

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Das Volumen des Gebäudes schneidet sich wie ein scharfer Keil in die grüne Landschaft. Mit der langgezogenen Form stellt die Gestalt einen Gegenpol zur Bank im Norden dar. Im hinteren Bereich ist das Volumen solide ausformuliert, nach Vorne hin löst es sich zur Kletterwand auf. Die Intention war es, den Kletterbereich vom Hotel aus leicht zugänglich und von aussen plakativ von Weitem sichtbar zu gestalten. Der Kletterbereich im Gebäudeinneren wird durch Oberlichter erhellt und ist mit Öffnungen in den Seitenwänden ausgestattet, über die Blickbezüge zwischen outdoor und indoor generiert werden. (Thomas Michael)

 

Vorthesis (Vorentwurf M1:200)

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Thesis (M1:50, M1:20 – M1:5)

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Planausschnitt (Fassadenschnitt M1:20)

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Tools:
Rhinoceros für 3D-Modelle
ArchiCAD für 2D-Pläne und Planlayout

Modellfotos werden zu späterem Zeitpunkt hochgeladen

 

 

 

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